Theoretische Erklärung für verminderten BMI und das Risiko von Fettleibigkeit bei Cannabiskonsumenten (STUDIE)

  • Theoretische Erklärung für verminderten BMI und das Risiko von Fettleibigkeit bei Cannabiskonsumenten (STUDIE)

Wie ist die Beziehung zwischen Cannabis und Body Mass Index?

Auszug aus der Studie

Einleitung:

Fettleibigkeit ist eine sehr resistente Krankheit und geht mit einer Vielzahl von gesundheitlichen Komplikationen einher, die sehr schwerwiegend sein können. Seit den 1960er Jahren hat sich die Adipositas bei Erwachsenen in Amerika verdreifacht.

Aktuelle Studien zeigen, dass die Erhöhung der Aufnahme von Omega-6- und Omega-3-Fettsäuren das Risiko für Fettleibigkeit erhöht. Dieser Prozess beruht auf erhöhten AEA- und 2-AG-Signalen von Endocannabinoiden, die eine übermäßige Stimulation von CB1R verursachen und zu einer erhöhten Kalorienaufnahme, einer verringerten Stoffwechselrate und einer Gewichtszunahme führen.

Cannabis oder THC stimuliert auch CB1R und erhöht die Kalorienaufnahme bei akuter Exposition.

Studienziele:

Bestimmen Sie die Beziehung zwischen Cannabis und Body Mass Index (BMI) und geben Sie eine theoretische Erklärung für ihre Beziehung.

Ergebnisse:

Aktuelle Metaanalysen zeigen einen signifikanten Rückgang des Body-Mass-Index und der Fettleibigkeitsraten bei Cannabiskonsumenten in Verbindung mit einer hohen Kalorienaufnahme.

Theoretische Erklärung:

Zum ersten Mal können wir eine ursächliche Erklärung für dieses Paradox liefern. Eine schnelle und lang anhaltende Herunterregulierung von CB1R, gefolgt von der dringenden Verwendung von Cannabis, senkt das Energieniveau und erhöht die Stoffwechselrate.

Schlüsselwörter: Cannabis, Body Mass Index, BMI, Fettleibigkeit, Omega-6-Fettsäuren, Theorie


Autoren: Thomas M. Clark, Jessica M. Jones, Alexis G. Hall, Sara A. Tabner, Rebecca L. Kmiec
Weitere Informationen zu dieser Studie finden Sie unter: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC6340377/. Die gesamte Studie ist in englischer Sprache.

Fotoquelle: pixabay.com (Autor: jarmoluk)