Zusammenfassung: Sicherheit und Wirksamkeit von therapeutischem Cannabis bei der Behandlung von psychischen Störungen (STUDIE)

Wir führten eine Studie durch, die systematische Zusammenfassungen (SR) und Vergleichstests (RCT) umfasste, um die Wirksamkeit und Sicherheit von Cannabis-basierten Arzneimitteln bei Patienten mit psychischen Störungen zu analysieren.

Auszug aus der Studie

Fünf verschiedene Datenquellen wurden systematisch durchsucht (von 2016 bis August 2018) und umfassten 4 SRs und 14 MDGs (mit insgesamt 1629 Teilnehmern).

Die Diagnose umfasste: Demenz, Cannabis- und Opioidabhängigkeit, Psychosen / Schizophrenie, Angststörungen, posttraumatische Belastungsstörung, Anorexia nervosa, ADHS und Tourette-Syndrom. Die unterschiedlichen Ergebnisse waren zu unterschiedlich, um eine Metaanalyse zu ermöglichen. Daher wurde als Methode die narrative Analyse verwendet.

Medikamente auf der Basis von THC und CBD, die als Ergänzung zu Psychotherapie und Pharmakotherapie verabreicht werden, wurden mit der Verbesserung der Symptome von psychiatrischen Störungen in Verbindung gebracht, jedoch nicht mit ihrer Besserung. Es traten immer noch Nebenwirkungen auf, über schwerwiegende Nebenwirkungen wurde jedoch nur in sehr wenigen Fällen berichtet.

Um verlässliche Empfehlungen abzugeben, sind mehr RCTs, konsistente Maßnahmen und Benchmarking erforderlich.


Schlüsselwörter: Geistesstörungen, Cannabis, Cannabinoide, THC, CBD, therapeutisches Cannabis, Behandlung

Autoren: Eva Hoch, Dominik Neimann, Rupert von Keller, Miriam Schneider, Chris M. Friemel, Ulrich W. Preuß, Alkomiet Hasan, Oliver Pogarell.
Weitere Informationen zu dieser Studie finden Sie unter: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC6595000/. Die gesamte Studie ist in englischer Sprache.

Fotoquelle: pixabay.com (von John Hain)